Aus meinem Buch “Führen nach Gottes Vorbild” (Die Liebe)

Bausteine göttlicher Führungsarbeit: Die Liebe

„Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte, wenn ich alle Glaubenskraft besäße und damit Berge versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, so wäre ich nichts.“ (1 Kor 13,2)

Die Liebe ist also tatsächlich das Größte und zugleich das Einzige, was zählt, wie wir im Brief des Heiligen Apostels Paulus an die Korinther nachlesen können. Nichts im Leben kann gelingen, wenn die Liebe nicht die Grundlage des Handelns ist. Diese Maxime ist natürlich auch auf die Führungsprozesse anzuwenden – also gerade dort, wo die ureigenste Aufgabe des Menschen wahrzunehmen ist, andere zu führen und zu entwickeln. Wer nicht lieben kann, der kann auch nicht führen. Wer zur tiefsten Emotion nicht fähig ist, der kann in anderen kein Feuer entzünden. Ein Führungsprozess ohne Liebe orientiert sich an Zahlen, Daten und Fakten, aber nicht an den Emotionen der Menschen. Wer will, dass andere mit ihm mitziehen, der muss ihnen vermitteln, dass es ihm ernsthaft um die Entwicklung des Menschen hin zu einer ausgereiften Persönlichkeit geht und dass die messbaren Ziele, die erreicht werden sollen, nur den Rahmen bilden, aber nicht den eigentlichen Grund.

Mein Tipp für Führungskräfte:

  • Lassen Sie Ihre Mitarbeiter spüren, dass Sie ein echtes Interesse an ihnen haben, nicht nur an ihrer Arbeitsleistung
  • Denken Sie daran, dass Ihnen Menschen zur Entwicklung anvertraut worden sind

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2018-02-28T13:27:18+00:00 Februar 28th, 2018|